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Informationen zur eGK

Die Einführung der eGK ist das weltweit größte IT-Projekt. Sie verbindet:

- ca.80 Millionen Krankenversicherte
- 200 000 Ärzte
- 20 000 Apotheker
- 2 000 Krankenhäuser
- und rund 250 Krankenkassen

 eGK, HBA und SMC - Verschlüsselung schafft Sicherheit

 eGK - Die neue elektronische Gesundheitskarte unterscheidet sich rein äußerlich vor allem durch das Passbild auf der Vorderseite von der bisherigen Krankenversichertenkarte. Auf der Rückseite wird der EU-weit gültige Versicherungsnachweis als Sichtausweis abgebildet.

Der Mikroprozessorchip ist das Herz der Karte. Der Chip enthält sicher und verschlüsselt die Daten des Patienten. Diese sind in administrative und medizinische Daten unterteilt.

HBA - Je nach Berechtigungskonzept können Arzt oder Apotheker durch die Nutzung ihres Heilberufsausweises auf bestimmte Daten zugreifen. Zusätzlich bietet die persönliche Geheimzahl (PIN) des Patienten Schutz vor unberechtigtem Zugriff. Nur mit Einverständnis des Patienten erhält der jeweilige Heilberufler Zugang zu dessen sensiblen Gesundheitsdaten.

Die Abfrage funktioniert nur in Kombination der HBA und eGK Karte.

SMC - Die Secure Module Card ist eine Sicherheitsmodul, welches u.a. die Echtheit eines Kartenleserterminals sicherstellt.

Quelle: sagem-orga.de

Anwendung der eGK

Die zur Verfügung stehenden Anwendungen mit der elektronischen Gesundheitskarte lassen sich in freiwillige und Pflichtanwendungen unterscheiden.

Pflichtanwendungen sind für alle Versicherten gleich. Dazu zählen die Übermittlung der Versichertendaten mit der eGK, das elektronische Empfangen und Einlösen eines Rezeptes mit der eGK sowie die Verwendung der Europäischen Kranken-versicherungskarte (EHIC) auf der Rückseite der Karte.

Über die Nutzung der freiwilligen, medizinischen Anwendungen entscheidet der Versicherte ganz allein. Nur mit seiner Zustimmung können Notfalldaten auf der Karte hinterlegt oder eine Arzneimitteldokumentation durch behandelnde Ärzte oder Apotheker angelegt werden.

Sowohl die Pflichtanwendungen als auch Notfalldaten und Arzneimitteldokumentation sind unmittelbar nach der flächendeckenden Einführung der eGK verfügbar. Weitere medizinische Anwendungen wie der elektronische Arztbrief, Patientenquittung und elektronische Patientenakte folgen schrittweise.

Quelle: sagem-orga.de

eGK

Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) steht unmittelbar bevor! In mehreren Pilotregionen werden Feldtests gestartet, in denen erste Applikationen auf Herz und Nieren geprüft werden. Unabhängig von der Fortführung dieser Tests wurde seitens des Bundesgesundheits­ministeriums entschieden, mit der flächendeckenden Einführung der eGK im Q1 2009 zu starten.  Wichtige Fragen zur Gesundheitskarte finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt werden also in allen Praxen und Kliniken sowohl die bisherige KVK als auch die neue eGK verarbeitet werden müssen.

Die Vorteile auf einen Blick

Wir waren in einer Testregion und mit zwei Arztpraxen an den ersten Tests beteiligt und somit konnten wir die ersten Erfahrungen im Umgang mit der eGK sammeln. Auch aus diesem Grunde heraus bieten wir unseren Kunden nur noch Kartenlesegeräte an, die mit der eGK funktionieren werden bzw. in jedem Fall nachrüstbar sein werden. Dies sind aktuell die Kartenlesegeräte der Firma Celectronic und der Firma Orga!

CARD STAR /medic2 wurde unter der Prämisse entwickelt, diese und viele weitere Anforderungen an ein multifunktionales Kartenterminal (MKT) zu erfüllen, und ist somit eine sichere Investition in die Zukunft. Die neuen Geräte sind zugleich würdige Nachfolger des seit mehr als zehn Jahren im Markt befindlichen CARD STAR/medic mit seiner Verbreitung in vielen zehntausend Praxen und anderen medizinischen Einrichtungen.

Das ORGA 6041 L eGK eHealth-BCS Chipkartenterminal vereint alle Anforderungen an ein hoch integriertes und nach neuestem Stand der Technik entwickeltes Interface zwischen leistungsfähigen Chipkarten und unterschiedlichsten Hostsystemen. Das Terminal ist eine sichere Investition in die Zukunft, da als SICCT-Terminal verwendbar (in Vorbereitung).

Die neuen Geräte haben einen LAN-Anschluss, der den Betrieb an einem zukünftig zwingend vorgeschriebenen Konnektor (Einheit zur sicheren Kommunikation mit der Telematik-Plattform) sicherstellt.

Als Futura Medica stellen wir uns Ihren Fragen zu Lesegerät und Gesundheitskarte.